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Artikel Tagged ‘Behördenwahn’

Spass mit der Telekom – Ein Happy End.

11. Oktober 2009 Keine Kommentare

Am Freitag war es endlich soweit. Nachdem ich am Donnerstag endlich meine Hardware bekommen habe, ist am Freitag auch das von mir gewünschte Produkt freigeschaltet worden. Da ich das Wochenende in NRW war hatte ich erst eben Gelegenheit es zu testen. Zur Abwechslung bin ich mal zufrieden. Die Bildqualität ist Top, die Anzahl der Sender gigantisch und der elektronische Programmguide sehr nützlich. Zumal mal daraus gleich eine Aufnahme starten kann, der Media Receiver verfügt immerhin über eine 160 GByte Festplatte.

Liebes rosa T. Danke. Dafür verzeihe ich sogar, dass ihr erst behauptet hat es müsste ein Techniker kommen (zwischen 8h – 16h). Das dem nicht so ist habe ich ja immerhin rausbekommen. Auch wenn es einen weiteren Anruf bei der heißen Linie nötig machte.

Freakshow.

24. August 2009 Keine Kommentare

Heuer war ich bei der Telekom. Im Megastore. Allein der Name schürt Erwartungen, die die Telekom natürlich bereitwillig erfüllt.

Ich betrat also Ahnungslos und relativ gut gelaunt den rosa Laden, um mein Problem zu schildern. Der Verkäufer war auch relich bemüht, schickte mich aber dann ein Stockwerk höher, weil da sitzen ja die Kollegen die Festnetz betreuen. Einen Moment lang tauchte vor meinem inneren Auge Asterix auf und das Haus, dass Verrückte macht: Mehr…

Telekom, Deutsche.

18. August 2009 2 Kommentare

Die Deutsche Telekom schafft es ja immer wieder mich zu erstaunen. Ich war jetzt mindestens 5 Jahre kein Kunde bei dem Verein. Ab dem 11. September ist es allerdings wieder  soweit. Da das mit dem Kabel hier nicht so richtig funktioniert, bekommt der rosa Elephant mal eine Chance. Eigentlich hatte ich im Februar das alles über das Internet beantragt. Entertain comfort mit VDSL 25 Anschluß. Am samstag kam dann die erste Überraschung: ein DSL-Splitter! Und das fast 4 Wochen vor dem Termin. Heute kam dann die ganz große Überraschung. Ein netter Brief mit einer Auftragsbestätigung für Call & Surf. Das habe ich ja eigentlich nicht bestellt. Nach einer gefühlten halben Stunde in der Warteschleife mit der schrecklichsten Musik (di-di-di-di-ding in 5 Variationen) wurde ich endlich zur freundlichen Dame am anderen Ender Leitung vorgelassen. Die war allerdings genauso ratlos wie ich. Im System steht, dass ich Entertain haben will. Die Geschwindigkeit des Anschlusses geht auch bei mir. Aber den Auftrag so ausführen wie der Kunde es möchte? Das könnte ja jeder. Ich bin jetzt mal gespannt was passiert. Angeblich wollte sie das weitergeben. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass ich vermutlich noch 100 mal da anrufen muß um sicher zu stellen, dass es auch klappt. Telekom eben. Gut dass ich keinen Garten habe.

Der erste Nordeuropäische Gottesstaat

16. Juli 2009 2 Kommentare

Es scheint fast so, als wolle Irland einigen bekannten Islamistischen Staaten Konkurrenz machen. Gotteslästerung als Straftat hätte ich in einem Europäischen Land nicht erwartet. Ich vermute mal, dass nicht mal Vatinkanstaat ein solches Gesetzt hat. Natürlich mal abgesehen von der entsprechenden Bibelpassage. Die stellt einem aber meines wissens nicht explizit eine Geldstrafe in aussicht.

48

Mannheim ist – wie soll ich es ausdrücken – eine der größten Städte in Baden-Württemberg. Nun habe ich ja das eine oder andere Jahr in einer der größten Städte in der größten Stadt Deutschlands gelebt. Jawoll, icke war ein Berliner. Im Herzen und in meiner Seele bin ich das auch immer noch.

Nun kam es wie es kommen musste. Irgendwann ist bekanntlich für alles das erste mal, man kann sich ja nicht ewig drücken. Aus diesem Grund – tataaaaaa – darf ich zum ersten mal wählen in meiner neuen Wahlheimat. Neben der Europawahl steht auch irgend so eine lokale Monnemwahl vor der Tür, die Zeitgleich abläuft. Nun ist der deutsche Beamte bekanntlich stets bemüht, dem Volke auf den Geist zu gehen das Leben schwer zu machen das Leben für uns alle einfacher und erträglicher zu machen. Daher (und das ist neu für mich), habe ich bereits die Unterlagen für diese lokale Dingenswahl bekommen. Nein, nicht nur die Wahlbenachrichtigung, sondern auch ein ca. 300 Blätter starkes Heft mit allen zur Wahl stehen Kandidaten. Um das zu drucken, musste vermutlich im Rathaus das Klopapier rationalisiert werden. Aufgerollt ist der Packen nämlich ungefähr so dick wie eine Rolle Donnerbalken-Papier (einlagig, es ist ja ein Behörden-Donnerbalken). Sie enthält neben einer zwei seitigen Anleitung, jeweils einen Stimmzettel für jede Partei (oder jeden der sich dafür hält).

Das Lesen der Anleitung bereits gestaltet ich zu einer intelektuellen Herausforderung, bei der man abwechslend das Gefühl hat es würden Knoten im Gehirn entstehen & das innere nach außen gekehrt (also Alien-Mäßig mit Exo-Gehirn). Ein Schwindelgefühl wie bei einer Mexikanischer-Grippe in Kombination mit Montezumas-Rache muß überwunden werden, um sich durch den Text zu quälen.

48 Stimmen. So viele darf, soll, muß man abgeben. Möchte man nicht nur den Mitgliedern einer Partei eine Stimme geben, so kann man andere Kandidaten von einem anderen Stimmzettel auf die freien Felder unter dem ersten übertragen. Klingt kompliziert? Ist auch so. Ich kann mich nicht erinnern jemals bei einer Bezirkswahl in Berlin 48 Stimmen abgegeben zu haben.

Das ganze soll zu Hause ausgefüllt werden. Im Juni darf man das Blatt dann ins Wahlbüro bringen, dort in einen Umschlag legen (den man da erst bekommt) und anschließend noch das EU-Parlament wählen. Natürlich nur, wenn die Sehnenscheiden-Entzündung bis dahin wieder abgeklungen ist. Ungklärt bleibt die Frage, ob man die 10€ Praxisgebühr für die Behandlung der Sehnenscheiden-Entzündung als treuer Wähler von den Steuern absetzen kann.