Syndicate.

Alle Jahre wieder kommt ein neues Assassin´s Creed. Diese Jahr spielt das ganze zur Zeit der industriellen Revolution in London. Nach dem der letzte Teil (Unity) doch ziemlich Buggy war und auch andere Schwächen aufwies hoffe ich sehr, das Ubisoft dieses Jahr die Kurve wieder bekommen hat. Die ersten Testberichte lassen darauf hoffen. Grafisch ist Syndicate zwar wohl im Vergleich zu Unity ein Rückschritt, aber wenn ich stattdessen flüssiges Gameplay und eine gute Story bekomme, sehe ich gerne darüber hinweg. Zumal ich aus Tradition Assassin´s Creed sowieso immer auf der Playstation spiele. Die PS4 hat zwar eine gute Grafik, kommt aber natürlich nicht an den PC heran. Passend um Start hat Ubisoft gleich zwei Launchtrailer veröffentlicht. Einen für Jacob und einen für Evie, die beiden Hauptcharaktere, die man spielen kann. Das zumindest ist neu: man kann jederzeit zwischen den beiden wechseln und hat damit zum ersten mal in der Geschichte dieser Serie die Chance auch einen weiblichen Charakter zu steuern.
Jacobs Launch Trailer:

Evies Launch Trailer:

Erstes Fazit: 

Am Freitag Abend hatte ich einige Stunden Zeit den neuen Serienteil zu testen. Der erste Eindruck ist mehr als gut. Die Steuerung, vor allem das Parkurlaufen und das Kämpfen wurde verbessert. Vor allem mit Evie macht das Spielen extrem Spaß, ich liebe es wie sie mit ihrem Spazierstock die Gegner verprügelt. Auch das neue Levelsystem ist eine gelungene Erweiterung, zumal man beiden Charakteren unterschiedliche Fähigkeiten zukommen lassen kann. Ebenfalls neu: man baut Beziehungen zu den NPCs auf, indem man Aufträge für sie erfüllt. Auf diese Weise kann man weitere Belohnungen freischalten.

Update 12.11.2015:

Gestern Abend war es soweit. Das Spiel und ich waren fertig miteinander. Nach einem sehr gelungenen Endkampf, indem man noch einmal die Möglichkeit hatte beide Hauptcharaktere zu spielen war die Hauptmission beendet. Am Ende bleibt wenig, was ich kritisieren kann. Ich hätte mir auch in den Hauptmissionen die Freiheit gewünscht zu entscheiden , welchen Charakter ich nutze. Bei den Lever-Ups wäre eine stärkere Trennung der beiden sicher auch schön gewesen, so haben sie sich am Ende nur in drei Fähigkeiten unterschieden. Ansonsten war es ein sehr gelungenes Assassin´s Creed Erlebnis. Die Bugs, die mir auffielen waren nicht störend, zum Teil eher belustigend. Die Steuerung wurde gegenüber dem Vorgänger sinnvoll weiter entwickelt, auch wenn es immer noch zum AC typischen hängenbleiben kommen kann. Insgesamt habe ich aber deutlich weniger über die Steuerung geflucht als bei den Vorgängern. Die Nebenmissionen haben sich zudem bei diesem Teil viel besser in die Handlung eingefügt, da es bei den meisten darum ging die Templer in London weiter zu schwächen. Sehr schön war auch das Karl Marx ein sehr deutsch klingendes English sprach, allerdings hat man bei einer kurzen Passage, bei der er tatsächlich sich auf deutsch verabschiedet hat gemerkt, das kein deutscher Muttersprachler ihm die Stimme geliehen hat (ich hatte das Spiel auf Englisch laufen). Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Als Fazit bleibt, dass Syndikate mich für die Fehler die bei Unity gemacht wurden entschädigt hat. Ich hoffe das Ubi Soft das Spiel so konsequent und sinnvoll weiter entwickelt wie es mit Syndicate geschehen ist.  Luft nach oben für weitere Verbesserungen ist jedenfalls noch Platz.

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