3 Generationen, 3 Gitarristen. Jimy Page, The Edge und Jack White. Dazu: jede Menge Gitarren. Gut Vorstellbar, das es da etwas lauter wird.
Jetzt freue ich mich auf Montag, wenn Amazon hoffentlich dieses Meisterwerk von DVD an mich ausliefert.

Vor kurzem war ja bekanntermaßen Weihnachten. So ziemlich genau eine Woche davor, bin ich zudem auch mal wieder älter geworden. Keine Ahnung warum mir das jedes Jahr passiert, läßt sich aber offenbar nicht ändern. Zu diesen Anlässen gab es wie üblich reichlich Lesestoff als Geschenk. Das wohl außergewöhnlichste Buch davon ist bislang “Firmin – Ein Rattenleben” von Sam Savage.
Firmin ist der dreizehnte seines Wurfes, der kleinste und schwächste und zudem ist seine Mutter Alkoholikerin. Keine gute Startpoition für ein neues Leben. Da er bei der Milchvergabe immer seinen Geschwistern unterliegt, fängt er an an Papier zu kauen. Da er im Keller einer Buchhandlung geboren ist, gibt es davon natürlich mehr als Genug. Mit der Zeit erkennt er, dass Bücher nicht nur gut schmecken, sodern dass es geschmackliche Unterschiede gibt. Außerdem fllt ihm auf, dass er lesen kann.
Sam Savage beschreibt mit diesem wunderbar philosophischen Buch den Versuch von Firmin mit den Menschen Kontakt auf zu nehmen und vor allem den oftmals sehr witzigen (und nicht immer falschen) Eindruck, den die kleine Ratte bei der Beobachtung der Menschen bekommt. Ich habe selten ein so charmantes und kurzweiliges Buch gelesen. Ein Buch zum genießen, zum drin versinken. Ideal um alles um sich herum zu vergessen.

Todeszug nach Yuma bewschreibt die Geschichte des Farmers Dan Evans (Christian Bale). Dieser hält seine Familie und sich eher schlecht über Wasser. Eines Tages beobachtet er mit seinem Sohn einen Postkutschen Überfall durch den berüchtigten Outlaw Ben Wade (Russel Crowe). Einziger überlebender ist ein Kopfgeldjäger, den Evans zum nächsten Arzt bringt. In der selben Kleinsatdt, in der auch der Arzt ist, wird durch eine Unachtsamkeit auch Ben Wade gefasst. Um seine Familie zu retten schließt sich Evans dem kleinen Kommando an, das Wade zum 3:10h Zug nach Yuma bringen soll, der einmal die Woche Gefangene ins Staatsgefängnis transportiert. Natürlich möchte das Wades Bande verhindern…
Was auf den ersten Blick nach einen normalen, spannungs- & blei geladenen Western aussieht, erweißt sich sehr schnell als ein wahrer Psychothriller. Vor allem als Evans Sohn von zu Hause aussreist und sich der Eskorte anschließt. Sowohl sein Vater als auch der Charismatische Outlaw Wade buhlen um die Gunst des Kindes, was zu einer spannenden Dreiecksgeschichte führt. Sowohl Christian Bale als auch Russel Crowe spielen ihre jeweiligen Rollen einfach Genial, vor allem der gefährliche Reiz Wades (ein zentrales Thema des Films) kommt voll zur Geltung.
Fazit: ein gelunger, tiefgründiger Western, der nicht nur durch Action & gute Stunts, sondern vor allem durch die Handlung, das klaustrophobische Gefühl das aufkommt und hervorragende Schauspieler zu glänzen weiß.
Space: 1999 dürfte den meisten wohl besser unter dem deutschen Titel “Mondbasis-Alpha” bekannt sein. Die Box mit allen Folgen in originallänge (im deutschen Fernsehen fehlten immer ca. 10 Minuten) darf sich seit heute mein nennen.
Die Serie entstand in den späten 70er und frühen 80er Jahren. Die Menschen haben auf dem Mond eine Basis errichtet und nutzen diese vor allem, um sich des Atommülls zu entledigen. Als eines der Atom-Lager Expoldiert wird der Mond aus seiner Umlaufbahn geschleudert und verläßt mit einer Handvoll Überlebender das Sonnensystem. Für ältere Semester wie mich ist das Sentimentalität pur. Ich bin nicht sicher ob die jüngeren Semester Spaß an dieser Serie haben. Keine computeranimierten Spezialeffekte, keine digitalen Soundeffekte. Allerdings: auch keine Bügeleisen mit denen Raumschiffe gesteuert werden.


Bruce Springsteen einmal nicht mit seiner E-Street Band, sondern mit der Sessions Band. Das Konzert wurde 2006 in Dublin aufgenommen und erschien 2007 dann auf DVD. Ein wahrer musikalischer Leckerbissen, sicher nicht nur für Fans von THE BOSS! Das ganze ähnelt einem Unplugged Konzert. Neben akustischen Gitarren, kommen auch ein Kontrabass, ein Akkordeon und diverse Blas-Instrumente zum Einsatz. Interpretiert werden neben Klassikern von Springsteen auch amerikanische Traditionals und Public Domain Songs und das über zwei Stunden lang.
Gestern habe ich mir genüßlich endlich mal den vierten Teil von Stirb Langsam angesehen. Wer den Film noch nicht gesehen haben sollte: ausleihen oder anschaffen, in den DVD-Player legen, zurücklehnen und genießen. Im Gegensatz zu vielen anderen Fortsetzungen, die nicht an das Original herankommen, ist dieser 4. Teil absolut Genial.
Diesmal hat es John McLaine mit einer Bande Cyber-Terroristen zu tun, die das komplette Sicherheitsnetz der USA lahmlegen. Wie üblich ist er mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort und wird dadurch in die Geschehnisse verwickelt. Als dann auch noch seine Tochter vom Bösen Oberwicht entführt wird, steuert das ganze auf ein Actiongeladenes Finale hin.
Der ganze Film ist ausgesprochen Kurzweilig und an lustig. Bruce Willis at his best!