Kräuter und Gewürze oder: Internet ist toll

19. Januar 2018 Keine Kommentare

An dieser Stelle wird es Zeit für ein Geständnis. Ich koche gerne und mit Kochbüchern kann man mir immer eine Freude machen. Dabei darf es auch gerne mal exotisch werden und wenn schon nicht richtig exotisch, dann freue ich mich doch, wenn ich in Rezepten Gewürze entdecke, die ich bislang gar nicht auf dem Radar hatte. Bei dem aktuellen Rezept, bei dem es eigentlich nur um schnell eingelegte Gurken geht, brauchte ich unter anderem Selleriesamen. Naiv wie ich bin, habe ich zunächst mal den Supermarkt meines Vertrauens aufgesucht und gedacht: gibbet da bestimmt. Finnste da wo die Gewürze stehen. Fenchelsamen findet man da ja auch. Weit gefehlt. In drei verschiedenen Supermärkten: Fehlanzeige.

Also, was macht der findige Biochomiker in solch einem Falle? Er innert sich an dieses für uns ja noch neue Internet. Erste Idee: Amazon. Da bekommt man ja mittlerweile alles, im Notfall auch gleich im Abo. Und ja, die Idee an sich war gut. Amazon selber hat es zwar nicht, allerdings bin ich über die Amazon-Webseite auf “Zauber der Gewürze” gestoßen, die über Amazon auch verkaufen. Da der Versand aber eh nicht über Amazon erfolgt hätte und es daher auch keine Vorteile für mich gegeben hätte, habe ich kurzerhand die Webseite direkt besucht und auch dort bestellt.

Die erste angenehme Überraschung: man kann gegen Rechnung bestellen (auch ohne sich zu registrieren). Die zweite angenehme Überraschung: Zauber der Gewürze gibt sich richtig viel Mühe. Mal abgesehen von der extrem schnelle Lieferung, kommen die Bestellten Gewürze auch noch in einem sehr schicken Karton, der Inhalt ist extra noch einmal nett eingepackt (wie ein Geschenk) und selbst die Rechnung liegt nicht einfach als loser Zettel mit im Karton sondern hat noch eine nette extra Papp-Hülle. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, auf die man auch verzichten könnte, aber letztlich ist es doch das Tüpfelchen auf dem i, was nochmal extra Spaß bringt.

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Veränderungen.

30. November 2017 Keine Kommentare

Seit 11 Jahren bin ich jetzt bei der gleichen Firma und auf der gleichen Position. Warum? Weil es einfach Spaß macht (und weil es doch irgendwie nicht immer das gleiche ist). Und doch werde ich mich verändern, wie man das mittlerweile so schön nennt. Der Grund: weil ich Lust darauf habe, weil mich das neue reizte, weil es etwas ist, das ich noch nie gemacht habe, weil ich nie damit gerechnet habe etwas in der Richtung zu machen.

Vor vielen Jahren, ich war noch jung und die Haare noch nicht so grau, habe ich Biochemie studiert und das Ganze mit einem echten Diplom abgeschlossen. Nach der Promotion kam dann zunächst einmal das Loch: Arbeitslosigkeit.

Nach über drei Jahren war ich dann endlich wieder in Lohn und Brot. Als Schwangerschaftsvertretung der Schwangerschaftsvertretung, 50% Stelle, befristet auf acht Monate. Aber hey, alles war besser als weiter Hartz IV zu bekommen. Und das Ganze ist ja auch sehr gut für mich ausgegangen.

Umso überraschter war ich, als ich im August ein Angebot aus unserer Logistik bekommen habe. Als Naturwissenschaftler rechnet man jetzt nicht unbedingt mit einem Angebot aus dieser Richtung. Und gerade deshalb ist es so spannend. Worum es geht? Um „Compliance“. Also alles rund um die ganzen gesetzlichen Vorschriften, wie eingehalten werden müssen beim Import und Export der Produkte, Inspektion beschädigter Ware und ggf. Umarbeitung solcher. Unser Logistik Team hat zwar Schulungen rund um das Thema Gefahrgut und Zolltarifnummern, es fehlt aber die Kenntnis der Produkte. An dieser Stelle komme dann ich ins Spiel. Ich kenne die Produkte und kann daher eher abschätzen ob eine Zolltarifnummer wirklich stimmen kann. Dazu kommen noch spannende Themen wie REACH (europäische Chemikalienverordnung), GHS und, und, und. Die größte Herausforderung dürfte vor allem werden den Kollegen in den USA immer zu erklären, warum wir so ticken und warum wir viele Dinge schon deutlich vor einer Deadline brauchen.

Ich freue mich auf diese neue Herausforderung, auch weil ich das Logistik Team schon seit vielen Jahren primär Unterstütze bei Fragen rund um die Produkte und Kollegen sehr schätze. Ich freue mich auch darauf all die neuen Dinge zu lernen, die das Ganze mit sich bringt, inklusive der Schulung wie man die Produkte Kommissioniert. Voraussichtlich ab erstem April wechsle ich komplett in meine neue Heimat. Bis dahin wird hart daran gearbeitet meine jetzige Position sauber zu übergeben und die neue Position parallel mit Leben zu füllen. Bislang gibt es eine solche Position nicht bei uns. Es ist also eine einmalige Gelegenheit seine eigene Stelle zu beschreiben und das daraus zu machen, was man wirklich möchte.

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Grillparadis.

Letztes Wochenende war ich mal wieder meine Mutter besuchen. Das ist nichts ungewöhnliches, da ich sie in der Regel alle zwei Wochen am Wochenende besuche. Irgendetwas gibt es immer zu erledigen. Da das Wetter überraschend stabil blieb, haben wir Samstags den Grill an geschmissen. Sonntag überraschte sie mich dann mit der Frage, ob sie sich nicht mal einen neuen Grill kaufen sollte. ich war zunächst nicht sofort begeistert, der Grill den sie hat ist einfach funktioniert aber gut. Der neueste ist es natürlich dennoch nicht mehr. Dann nahm sie aber die beiden Zauberworte Mehr…

Event[0]

19. September 2016 Keine Kommentare

Letzen Donnerstag bin ich eher zufällig auf den Launch Trailer von Event[0] gestoßen:

http://www.gamestar.de/videos/event0-launch-trailer-koennen-wir-eine-ki-ueberreden,90334.html

Ein Adventure. Normalerweise ist das klassische Adventure nicht mein lieblings Genre, ich bin einfach zu ungeduldig mir alles auch zum 10. mal nochmal an zu schauen, um heraus zu finden, ob ich jetzt endlich brauchen kann. Bei Event[0] ist das auch nicht viel anders. Der Unterschied? Die einzige echte Interaktion in diesem Spiel hat man mit der KI des Raumschiffes. Mit dieser muss man verhandeln, damit man zurück zur Erde kommt. Das Ganze kommt grafisch sehr stimmungsvoll daher. Das Raumschiff selber ist angeblich in den 80er Jahren (sic!) auf der Erde gebaut. Dementsprechend altertümlich wirken die Terminals. Die älteren von uns erinnern sich sicher an die Computer, die in alten Filmen und Serien zu sehen waren, bei denen Tastatur und Monitor eine Einheit waren und Grüner Hintergrund mit heller grüner Schrift alles war, was es an Farben gab. Genau. Mit Hilfe solcher Teile interagiert man (auf Englisch) mit der KI des Schiffes. Neben bei schaut man sich alles an, was interessant sein könnte. Das Spiel ist dabei so freundlich einem wichtige Dinge gleich automatisch auf dem Bildschirm an zu zeigen (Codes z.B.). Das Ganze wird natürlich relativ textlastig (man liest und schreibt auf den Terminals, schaut sich die alten Logs an und liest die Haftnotizen, die im Schiff verteilt sind). Durch die grafische Anmutung des Schiffes wird das Ganze aber aufgelockert, so dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat, das man „nur“ ein Textadventure vor sich hat. Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie lange ich brauchen werde um die KI davon zu überzeugen mich zur Erde zurück zu bringen (und ob ich es überhaupt schaffe).

Aufbruch in neue Welten.

11. August 2016 Keine Kommentare

Manchmal wundere ich mich über mich selber. Allerdings ist das auch ein recht erfrischendes Gefühl, wenn man sich selber noch überraschen kann. Ich spiele gerne. Kein Glücksspiel, sondern Computer oder Konsolenspiele und natürlich Gesellschaftsspiele. Speziell bei Computer-/Konsolenspielen mag ich eigentlich eher  Spiele mit einer Handlung und idealerweise etwas Action. Von daher hat es mich sehr überrascht, dass ich „No Man´s Sky“ nicht widerstehen konnte.

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